Was ich bisher so alles in Erfahrung bringen konnte

  • Es ist völlig unsinnig, über ein deutsches Immobilienportal auf die Suche zu gehen. Dort werden meist horrende Provisionen (5,97%) verlangt für die reine Maklertätigkeit. Viel besser ist es, bei örtlichen Immobilienportalen bzw. Vermittlungsagenturen zu suchen, die nehmen meist 3% und dafür erledigen sie einiges, worauf ich noch eingehen werde. Meist sind diese Seiten auch auf Deutsch verfügbar.
  • Es sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass das Grundstück, vielleicht mit einem kleinen kanarischen Häuschen drauf, nicht in einer Naturschutzzone liegt, dann ist es nämlich unmöglich, auszubauen und zu erweitern, denn an dem Häuschen darf dann nichts verändert werden, was von außen sichtbar wird.
  • Die Wasser-, Strom- und evtl. Gasversorgung, sowie der Zugang bis zum Haus sollte gesichert sein, das ist leider nicht immer selbstverständlich. Am besten wäre, dass man komplett unabhängig von der Versorgung ist, z.B. durch Solarstrom und -wärme sowie einen Bachdurchlauf in der Nähe, Gas benötigt man trotzdem zum kochen, schmeckt einfach besser. Es gibt sog. Wasseraktien, die auf Lebenszeit etwa 1,9 Liter pro Minute garantieren, sie kosten bis zu 7000€ pro Aktie, das Wasser ist allerdings kein Trinkwasser, dafür benötigt man Stadtwasser, die Kosten hierfür sind überschaubar. Man sollte auch einen Wassertank für das über Aktien bezogene Wasser haben, dabei wären 7-8 kbm für ein 5000 qm großes Grundstück ausreichend.
  • Die Grünanlagen sollten mit einer automatischen Bewässerung versehen sein, denn wer will schon 1000 bis 10000 qm per Schlauch bewässern.
  • Meist helfen einem die Makler vor Ort bei der Weiterführung von Gewerksarbeiten und Behördengängen, auch wenn man selbst Spanisch spricht, ist es sinnvoll, das den Makler erledigen zu lassen, es ist einfach sein „daily business“.

Wo beginne ich, worauf muss ich achten?

Zuerst mache ich mir über das wie und was Gedanken. Was will ich denn auf den Kanaren, was soll ich dort tun? Also stöbere ich ein wenig im Internet und stoße auf Urlaubsseiten und Fincas, die zum Verkauf angeboten werden. Mir ist bekannt, dass La Palma überwiegend von Wanderern besucht wird und die brauchen kein Pauschalpaket, es ist eine ganz andere Spezies von Urlaubern. La Palma ist klein, aber vom Massentourismus relativ verschont geblieben. Ich war schon auf Teneriffa und La Gomera, es war schön dort, aber sehr von Touristen überlaufen, eben so etwas möchte ich vermeiden. Eine Oase, wo man wirklich die Seele baumeln lassen kann, das wäre genau das richtige. Also fange ich mal an, zu recherchieren.

Was will ich mit diesem Blog?

Ich habe mich entschlossen, bis 2021 auf die schöne Kanareninsel La Palma, die wohl die weltweit besten klimatischen Bedingungen bietet, umzusiedeln. Aber nicht nur bloß Umsiedeln, das wäre wohl zu einfach, nein, ich überlege, wie ich es schaffe, dort zu arbeiten und so kam ich auf die Idee, eine Finca, so wird ein Stück Land genannt, mit einem bis maximal fünf Häuschen zu erwerben. Da das nicht ganz billig ist, überlege ich, wie ich das Geld zusammen bekomme. Um Spenden betteln kommt dabei nicht in Frage, ich möchte etwas für das Geld leisten. Also kam ich auf die Idee, einen Blog einzurichten, da bin ich allerdings absoluter Newbee, obwohl ich mit diversen Tools für Web 2.0 vertraut bin. Ich möchte Euch an meiner Geschichte teilhaben lassen, wenn Ihr es denn wollt.